Beschleunigen neuartige Insektizide das Bienensterben?

 (c) Thomas Sobczyk

(c) Thomas Sobczyk

Das in der westlichen Welt um sich greifende Bienensterben hat dramatische Ausmaße angenommen. Wird es nicht gelingen, dies zu stoppen, rechnet man mit dem Aussterben der Honigbiene in den USA schon im Jahr 2035. Dabei geht es um weitaus mehr als Honig: Die Honigbienen sind der Garant für die Bestäubung unserer Obst- und Gemüsesorten. Deshalb steht mit dem Bienensterben die Ernährung des Menschen auf dem Spiel.

Ein Grund für das Sterben von Bienenvölkern sind Neonikotinoide, das sind neuartige synthetisch hergestellte Insektizide, die in geringsten Mengen für Bienen hochgiftig sind.

Die Vergiftungen der Bienen waren aufgrund der extrem geringen wirksamen Konzentrationen der Neonikotinoide lange Zeit nur schwer nachzuweisen. Mittlerweile  gibt es hunderte Veröffentlichungen zum Thema, die eine erdrückende Beweislast zusammentragen. In der Umwelt wirken weitere Faktoren auf die Honigbienen ein, die sich zum Teil summieren und zu einem problematischen Rückgang der Nutzbienen führen. Die gleichen Ursachen sind auch für den Rückgang der Wildbienen und weiterer Insekten verantwortlich zu machen, mit Folgen für die Nahrungspyramide in unserer Umwelt, die bis zu den Vögeln reicht.

 

Wir wollen am 23.2.2016 ab 19 Uhr in Meyer´s Gasthof, Alte Dorfstraße 1 im Mockrehnaer Ortsteil Audenhain

über die Bienen und die Wirkungen, die von Insektiziden ausgehen, diskutieren.

Dr. Matthias Nuß wird in diesen Themenkomplex einführen und der langjährig praktizierende Imker/Bienensachverständige Henry Seifert aus seiner praktischen Erfahrung berichten.

 

Im Anschluss können Sie diskutieren mit:

Dr. Matthias Nuß, Entomologe, NABU

Henry Seifert, Imker/Bienensachverständiger

Moderation: Wolfram Günther, umweltpolitischer Sprecher, GRÜNE-Landtagsfraktion Sachsen

Wir laden Sie herzlich zum Austausch und zur Vernetzung ein!

Wir freuen uns sehr, Sie begrüßen zu dürfen.

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