
Ich bin Wolfram Günther und trete als Kandidat für die Wahl zum Leipziger Oberbürgermeister 2027 an. Aufgewachsen im Stadtteil Schönefeld bin ich 1989 über die Friedensgebete, Runden Tische und die Umweltbewegung zum politischen Menschen geworden
Seit mehr als 20 Jahren bin ich in Plagwitz zu Hause und seit mittlerweile 14 Jahren auch auf einem Vierseithof in der Nähe von Leipzig mit Platz für unsere 6 Kinder. Und mein Rennrad.

Leipzig ist eine der tollsten Städte, die ich kenne. Offen, lebenswert, bunt. Aber es ist keine Selbstverständlichkeit, dass das so bleibt. Leipzig atmet schwerer als noch vor wenigen Jahren.
Menschen, die keine bezahlbare Wohnung mehr finden. Industriearbeitsplätze, die auf einmal unsicher geworden sind. Flächen für Unternehmen und Kreative, die weniger werden. Steine, die Engagierten in den Weg gelegt werden.
Dass Leipzig so lebenswert und ein guter Ort für alle bleibt, wird harte Arbeit in den kommenden Jahren. Für die Verwaltung. Für die Stadtgesellschaft.
Aber das ist eine Leipziger Spezialität: Gemeinsam können wir es schaffen, dass es richtig gut wird. (Zuversicht transportieren. Satz kann anders formuliert werden)
Leipzig ist immer von den Bürgerinnen und Bürgern gemacht worden – vom Gewandhaus bis zum Hörspielsommer. Ich will den Engagierten die Steine aus dem Weg räumen und dafür sorgen, dass es wieder ausreichend Freiräume gibt. Für die Unternehmerin und den Unternehmer genauso wie für den Späti und den Club. Leipzig ist beides: lebendige Kulturszene und lebendige Wirtschaft. Leipzig muss eine Stadt für alle sein.
Als Verwaltungs- und Umweltjurist mit eigener Anwaltskanzlei im Haus der Demokratie habe ich Bürgerinitiativen gegründet und für die Verkehrswende, für den Auwald und gegen den Abriss von denkmalgeschützten Häusern gekämpft.
Stadtentwicklung bedeutet für mich, dass Zivilgesellschaft den Raum bekommt, Dinge selbst in die Hand zu nehmen.
Meine Themen habe ich mitgenommen, als ich Landtagsabgeordneter, später Fraktionschef und dann Staatsminister für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft wurde. Als Minister und stellvertretender sächsischer Ministerpräsident habe ich gelernt, wie man auch auf Landes- und Bundesebene gute Kompromisse findet, harten Gegenwind aushält und sich bei alldem treu bleibt.

